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    Arbeitslose Jugendliche in der Corona-Krise: EU-Sozialkommissar warnt vor „verlorener Generation

    Zusammenfassung:Jugendliche in Bremen.Mohssen Assanimoghaddam/picture alliance via Getty ImagesDie Corona-Krise sorg

      Jugendliche in Bremen.

      Mohssen Assanimoghaddam/picture alliance via Getty Images

      Die Corona-Krise sorgt für einen deutlichen Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit in Europa.

      Die EU-Kommission will mit 22 Milliarden Euro Hilfen gegensteuern und Ausbildungen und Berufseinstiege fördern. Bislang hat das Geld jedoch noch keine positiven Effekte erzielt.

      EU-Sozialkommissar Nicolas Schmit warnte nun in einem Interview: „Wenn wir nicht schnell Geld in die Hand nehmen, um diesen jungen Menschen Arbeit zu verschaffen, bekommen wir eine verlorene Generation mit verbreiteter struktureller Arbeitslosigkeit.

      Mehr Artikel auf Business Insider findet ihr hier.

      In der Corona-Krise ist die Jugendarbeitslosigkeit in der EU deutlich angestiegen. Laut dem Statistikamt der EU-Kommission lag sie zu Jahresbeginn für die 27 Mitgliedsstaaten unter 15 Prozent, nach einem Hoch von über 18 Prozent im August lag sie im September schließlich bei 18 Prozent.

      In absoluten Zahlen bedeutet das: Fast drei Millionen Menschen unter 25 sind in Europa arbeitslos. Für den Luxemburger Nicolas Schmit, seit Ende 2019 EU-Kommissar für Beschäftigung, Soziales und Integration unter Kommissionschefin Ursula von der Leyen, ein Alarmsignal.

      „Es fehlen die Bedingungen, einen Job zu finden

      Denn zwar hat die EU im Juli 22 Milliarden Euro Hilfsgelder bereitgestellt, um jungen Menschen den Weg ins Berufsleben zu ebnen und zu Jobs zu verhelfen. Doch das konnte den Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit zunächst nicht verhindern.

      Schmit warnt nun im Gespräch mit dem „Spiegel“: „Wenn wir nicht schnell Geld in die Hand nehmen, um diesen jungen Menschen Arbeit zu verschaffen, bekommen wir eine verlorene Generation mit verbreiteter struktureller Arbeitslosigkeit.” Es gäbe schon jetzt zahlreiche junge Menschen, darunter auch Akademiker, die in größter Armut am Rand der Gesellschaft lebten. „Sie können sich nicht einmal eine vernünftige Unterkunft leisten. Es fehlen ihnen die Bedingungen, einen Job zu finden.

      Die Maßnahmen vieler EU-Staaten gingen in die richtige Richtung, so Schmit, aber die Coronakrise habe sich leider in den vergangenen Wochen verschärft: „Und jetzt verzögert sich auch noch das Corona-Wiederaufbaupaket der EU, weil Polen und Ungarn den Mechanismus zum Schutz des Rechtsstaats verhindern wollen. Das ist katastrophal.

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      Doch auch nach der immanenten Bewältigung der Krise sieht Schmit Bedarf, der jungen Generation in Europa zu helfen. Die Arbeitswelt verändere sich und die Politik müsse diesen Prozess begleiten.

      „Die Menschen werden viel öfter als früher den Job wechseln — und die Politik muss dafür sorgen, dass diese Übergänge abgesichert sind“, sagte der EU-Sozialkomissar. „Viele Menschen befürchten, dass sie von heute auf morgen in ein schwarzes Loch fallen könnten. Diese Angst — die sich inzwischen bis in den Mittelstand verbreitet hat — müssen wir ihnen nehmen.”

      Gelingt dies nicht, erwartet Schmit Brüche in der Gesellschaft, „viel schlimmer noch als etwa während des Strukturwandels in den Siebzigerjahren“ — so, wie nach jahrelangem Wirtschaftswachstum zurzeit in den USA. „In einem Land, das hoch entwickelt ist und sich zuletzt eines jahrelangen Wirtschaftswachstums erfreut hat, bricht gerade die Gesellschaft auseinander”, warnte Schmit. „Diese Gefahr, dass das auch in der EU geschieht, müssen wir bannen. Und das fängt mit der jungen Generation an.

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      jg

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