logo |

Informationen

    Zuhause   >     Branchen    >     Textteil

    „Volkswagen ist noch lange kein globaler Spitzenreiter bei E-Autos, sagt Autoexperte Albayrak und widerspricht VW-Chef Diess

    Zusammenfassung:Volkswagens Elektro-Hoffnung ID.3.VolkswagenVolkswagen hat diese Woche die Investitionen für die kom

      Volkswagens Elektro-Hoffnung ID.3.

      Volkswagen

      Volkswagen hat diese Woche die Investitionen für die kommenden fünf Jahre bekannt gegeben. Die Wolfsburger wollen insgesamt 150 Milliarden Euro ausgeben.

      Rund die Hälfte der Summe soll in Elektrifizierung, Hybridisierung und Digitalisierung fließen. Konzernchef Diess sagt, dass VW bei E-Modellen und Plattformen bereits weltweit führend sei, bei Digitalisierung Nachholbedarf habe.

      Autoexperte Sahin Albayrak widerspricht entschieden: Volkswagen sei keineswegs globaler Spitzenreiter bei E-Autos und habe bei Digitalisierung und Software strukturelle Defizite.

      Mehr Artikel auf Business Insider findet ihr hier.

      Am Freitag hat Volkswagen gleich mehrere kleinere und größere Sensationen verkündet. Die Wolfsburger wollen in den nächsten fünf Jahren 150 Milliarden Euro investieren. Rund die Hälfte der Summe soll in Elektrifizierung, Hybridisierung und Digitalisierung fließen. Außerdem hat VW beschlossen, mehrere E-Auto-Reihen in Deutschland herzustellen – und einen China-SUV in Wolfsburg zu fertigen. Die deutschen Standorte werden mit 20 Milliarden Euro gestärkt.

      Konzernchef Herbert Diess gab sich bei der Verkündung der Pläne selbstbewusst und bescheiden zugleich. „Wir haben bereits frühzeitig die Weichen für eine batterie-elektrische Zukunft im Volkswagen Konzern gestellt und sind heute mit unseren E-Antriebsplattformen und unseren E-Modellen weltweit führend, sagte Diess am Freitag.

      „In den nächsten Jahren wird es darauf ankommen, auch bei der Software im Fahrzeug eine Spitzenposition einzunehmen. Nur als digitaler Mobilitätskonzern können wir den Bedürfnissen der Menschen nach individueller, nachhaltiger und vollvernetzter Mobilität in Zukunft gerecht werden. Dafür haben wir jetzt die Investitionen in die Digitalisierung verdoppelt, sagte Diess weiter.

      Im Kern: die E-Mobilität ist stark und auf dem richtigen Weg, die Digitalisierung der Fahrzeuge noch nicht. Aber ist das denn wirklich so? Ist Volkswagen in der E-Mobilität wirklich führend, wo der Konzern doch erst kürzlich mit dem ID.3 die erste reine E-Autoreihe auf den Markt gebracht hat und mit dem reinen E-SUV, dem ID.4, noch gar nicht auf dem Markt ist?

      Hauptkonkurrenten haben bei E-Mobilität Nase deutlich vor VW

      Autoexperte Sahin Albayrak widerspricht dem VW-Vorsitzenden entschieden. Er ist Professor an der TU Berlin und Leiter des DAI-Labors. „Herbert Diess sagt, dass Volkswagen bei E-Automodellen weltweit führt. Das ist falsch. Die zwei Hauptkonkurrenten der Wolfsburger haben eindeutig die Nase vorn. Tesla ist in der E-Mobilität zweifellos der Pionier und Innovationstreiber. Die Autos des US-Unternehmens sind den E-VWs technisch Jahre voraus, sagt Albayrak.

      „Und dann gibt es noch Toyota, das sozusagen das Hybrid-Auto auf den Weltmarkt gebracht und zu einem Erfolg gemacht hat. Ein Segment, in das VW jetzt Milliarden investiert – und große Rückstände gegenüber der japanischen Konkurrenz hat, fügt er an.

      Die 73 Milliarden Euro, die Volkswagen in den nächsten fünf Jahren in Elektrifizierung, Hybridisierung und Digitalisierung ausgeben will, sind allerdings ein gutes Zeichen, sagt Albayrak. Diess sei ambitioniert. Die Summe wird für die Ziele des Vorstandsvorsitzenden zwar nicht ausreichen, es sei aber ein kraftvoller Anfang.

      Auch die E-Plattformen und die MEB-Strategie des Konzerns seien klug konzipiert, sagt der Auto-Experte. Die Wolfsburger haben jetzt nämlich einen abgestimmten Elektro-Baukasten für E-Autos, in dem die Komponenten harmonisieren. Dieser wird stetig weiterentwickelt und bei VW-Modellen, Skoda- und Seat-Autos eingesetzt. Ein Schritt in die richtige Richtung, der die Produktion von E-Autos sehr erleichtert, sagt Albayrak.

      Volkswagen ist noch auf mechanische Hardware getrimmt, die Zukunft liegt aber in der Software

      Es klemmt allerdings an anderen Stellen. „VW hat Defizite bei der Fahrzeug-Software, auch im E-Bereich. Die Komponenten im modularen Baukasten sind digital und steuerbar mit intelligenten Computern. Dafür braucht es ein übergeordnetes Softwaresystem, dass das alles intelligent orchestriert und weitere Funktionalitäten ermöglicht. Und genau hieran hapert es seit Monaten, sagt Autoexperte Albayrak.

      „Das zeigt ein strukturelles Problem bei VW: Der Konzern ist noch voll auf mechanische Hardware getrimmt. In Zukunft wird die Software in den Autos aber noch entscheidender. Man erkennt an den Konzernstrukturen, dass Volkswagen das noch nicht verinnerlicht hat: Es gibt keinen Softwarevorstand, keinen visionären Tech-Experten, der bei dem Weltunternehmen die großen Würfe wagt, sagt Albayrak.

      Und legt dem Wolfsburger Autokonzern nahe, einen Vorstand für Digitalisierung und Innovation einzusetzen. Gleiche Qualität bräuchte es gleichzeitig auch im Aufsichtsrat, damit diese Entwicklung nachhaltig sei. Auch dort fehle entsprechender Sachverstand.

      Investitionen in Wolfsburg, Emden und Hannover: strategisch intelligent

      In der Branche wurden die VW-Investitionen in deutsche Werke vor allem als Verdienst des Betriebsrates gewertet, der unbedingt die Arbeitsplätze vor Ort retten will. Vor allem die Tatsache, dass neue E-Auto-Reihen in Deutschland entwickelt werden, würde Arbeitsplätze lange sichern. Albayrak widerspricht.

      „Ich halte es für sehr intelligent, dass VW die neuen E-Modelle in Deutschland herstellen wird. In Deutschland gibt es eine enorme Qualität im Bereich der E-Antriebe und Batterien – und vor allem im Bereich der Softwareentwicklung und KI. Das wird in der Öffentlichkeit nur noch nicht wahrgenommen. Es ist kein Zufall, dass Tesla seine Gigafactory ausgerechnet im Umland von Berlin baut. Elon Musk hat die Qualität in diesen Bereichen in Deutschland offen angesprochen. Außerdem: Wir haben in unserem Land die besten Auto-Ingenieure. Die werden auch noch in Zukunft eine tragende Säule bleiben.

      Volkswagen müsse außerdem zusehen, dass der Konzern seine Produktions-Plattformen für E-Mobilität in Deutschland gut etabliert, sagt Albayrak. Sowohl die Plattform 1 für VW, Skoda und Seat, als auch die Plattform für die Premiummarken. Der Autobauer müsse nämlich zunächst dieses Fundament bauen – und könne später mit diesen Plattformen wie Tesla mit seinen Gigafactorys ins Ausland expandieren.

    United Arab Emirates Dirham

    • United Arab Emirates Dirham
    • Australia Dollar
    • Canadian Dollar
    • Swiss Franc
    • Chinese Yuan
    • Danish Krone
    • Euro
    • British Pound
    • Hong Kong Dollar
    • Hungarian Forint
    • Japanese Yen
    • South Korean Won
    • Mexican Peso
    • Malaysian Ringgit
    • Norwegian Krone
    • New Zealand Dollar
    • Polish Zloty
    • Russian Ruble
    • Saudi Arabian Riyal
    • Swedish Krona
    • Singapore Dollar
    • Thai Baht
    • Turkish Lira
    • United States Dollar
    • South African Rand

    United States Dollar

    • United Arab Emirates Dirham
    • Australia Dollar
    • Canadian Dollar
    • Swiss Franc
    • Chinese Yuan
    • Danish Krone
    • Euro
    • British Pound
    • Hong Kong Dollar
    • Hungarian Forint
    • Japanese Yen
    • South Korean Won
    • Mexican Peso
    • Malaysian Ringgit
    • Norwegian Krone
    • New Zealand Dollar
    • Polish Zloty
    • Russian Ruble
    • Saudi Arabian Riyal
    • Swedish Krona
    • Singapore Dollar
    • Thai Baht
    • Turkish Lira
    • United States Dollar
    • South African Rand
    Tageskurs  :
    --
    Bitte geben Sie den Betrag ein
    United Arab Emirates Dirham
    Umwandelbarer Betrag
    -- United States Dollar
    Warnung

    Die von WikiFX verwendeten Daten sind alle offiziellen Daten, die von Regulierungsinstituten wie FCA, ASIC veröffentlicht werden. Alle veröffentlichten Inhalte basieren auf den Grundsätzen der Fairness, Objektivität und Wahrheit. Es akzeptiert keine Provision von Devisenhandel Plattform, einschließlich PR-Gebühren, Werbegebühren, Rankinggebühren, Löschgebühren für Daten. WikiFX ist bemüht, die Daten mit den von Regulierungsinstituten veröffentlichten Daten in Einklang zu bringen, ist jedoch nicht verpflichtet, sie in Echtzeit einzuhalten.

    In Anbetracht der Komplexität der Devisenbranche werden einige Kaufmänner von betrügerischen Instituten gesetzlich lizenziert. Wenn die von WikiFX veröffentlichten Daten nicht den Tatsachen entsprechen, verwenden Sie bitte die Funktion Beschwerden und Korrekturen, um uns zu informieren. Wir werden sofort prüfen und die Ergebnisse veröffentlichen.

    "Devisen, Edelmetalle und CFDs (OTC-Kontrakte) sind Hebelprodukte, die mit hohen Risiken verbunden sind und zu Verlusten Ihres Anlagekapitals führen können. Bitte investieren Sie rational."

    Besondere Hinweise: Die von WikiFX bereitgestellten Informationen dienen nur als Referenz und geben keine Anlageberatung an. Die Devisenplattform wird vom Kunden selbst gewählt, das Risiko des Plattformbetriebs hat nichts mit WikiFX zu tun, und der Kunde hat die entsprechenden Konsequenzen und Verantwortlichkeiten zu tragen.