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    Investoren über Biontech-Chefs Ugur Sahin & Özlem Türeci: „Sie sind integer, fleißig und außergewöhnlich intelligent

    Zusammenfassung:Marcus Krauss/ShutterstockDas Unternehmen Biontech ist aufgrund der Entwicklung eines Covid-19 Impfs

      Marcus Krauss/Shutterstock

      Das Unternehmen Biontech ist aufgrund der Entwicklung eines Covid-19 Impfstoffes zurzeit in aller Munde. Doch wie sieht es hinter den Kulissen des Unternehmen aus?

      Thomas Strüngmann und Michael Motschmann sind nicht nur Investoren von Biontech, sie sind auch langjährige Freunde der Gründer und verraten das Erfolgsgeheimnis von Ugur Sahin und Özlem Türeci.

      Sie beschreiben die Gründer von Biontech als „hoch integer, fleißig und außergewöhnlich intelligent. Kein Wunder also, dass sie auf den Impfstoff von Biontech voll und ganz vertrauen.

      Mehr Artikel auf Business Insider findet ihr hier.

      In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung haben die Investoren Thomas Strüngmann und Michael Motschmann über das Mainzer Unternehmen Biontech und deren Gründer Ugur Sahin und Özlem Türeci gesprochen. Sie selbst haben auch in Biontech investiert. Das Unternehmen, welches höchstwahrscheinlich als erstes weltweit, einen Impfstoff gegen Covid-19 auf den Markt bringen wird.

      Besonders von den Gründern Ugur Sahin und Özlem Türeci sind die Investoren schwer beeindruckt. „Sie sind hoch integer, fleißig und außergewöhnlich intelligent, sagt Motschmann, Gründer der Münchner Investmentfirma MIG.

      Seit Beginn mit an Bord

      Die Investoren kennen die Gründer bereits seit dem Investment in ihr erstes Unternehmen Ganymed im Jahr 2007. Motschmann beschreibt die erste Begegnung so: „Ganymed war unser erstes gemeinsames Investment 2007. Ugur und Özlem saßen in meinem Büro, ich war sofort fasziniert von ihnen. Das Unternehmen Ganymed war auf monoklonale Antikörper für die Krebstherapie spezialisiert. Bereits damals hatten die Gründer die Idee einer Boten-RNA-Technologie, welche jetzt gegen Covid-19 zum Einsatz kommt, berichtet die Süddeutsche Zeitung.

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      Jedoch sind die Investoren und Gründer nicht lediglich Geschäftspartner. Sie sind auch Freunde. Strüngmann erzählt: „Ich telefoniere einmal die Woche mit Ugur. Es ist herrlich, mit ihm zum Beispiel über Bücher und Filme zu reden. Kursrelevantes darf er mir ja ohnehin nicht erzählen.“ Dass Ugur Sahin und Özlem Türeci unter extremen Druck stehen, zeigt vor allem eine kleine Tatsache: Wenn Strüngmann mit Sahin an einem Sonntag um 23 Uhr zum Telefonieren verabredet ist, wird das Telefonat häufig verschoben, weil Sahin noch arbeiten muss. Motschmann macht deutlich: „Anders wären solche Erfolge gar nicht möglich. Der Impfstoff ist das, was jetzt alle sehen.”

      Das Erfolgsgeheimnis ist Menschlichkeit

      Für Strüngmann ist klar: „Das Menschliche verbindet und schafft Vertrauen in die Arbeit. Ohne das geht es nicht, besonders nicht in der Biotechnologie, weil die Entwicklung viel Zeit kostet und es Rückschläge gibt.

      In der Biotechnologie braucht man viel Ausdauer. Dass man ein erfolgreiches Ergebnis erzielt dauert seine Zeit. Es herrscht ununterbrochen ein Gefühl von Scheingewissheit. Für Motschmann ist daher Vertrauen und Offenheit besonders wichtig, er macht deutlich: „Die Probleme kommen garantiert, und man muss sie gemeinsam lösen. Auch Fleiß und die Identifikation mit dem, was man tut, sind für die Investoren der Schlüssel zum Erfolg.

      Auch die Investoren müssen die Zulassung des Impfstoffs abwarten

      Die Investoren selbst hätten natürlich auch noch keinen Impftermin, scherzen sie. Denn auch sie als Investoren müssten natürlich die Zulassung abwarten. Strüngmann berichtet, dass er sogar einen Platz in einer Versuchsgruppe hatte. Jedoch hat er aus zeitlichen Gründen die Untersuchungen abgebrochen, berichtet er gegenüber der Süddeutschen Zeitung. Grund für sein Interesse an der Versuchsgruppe sind vor allem persönliche Ereignisse: „Das ist ein tückisches Virus. Einer meiner engsten Freunde ist daran gestorben, und einige meiner Bekannten sind daran erkrankt. Ich würde mich am liebsten vorgestern geimpft haben.

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      Angst oder Misstrauen dem Impfstoff gegenüber haben die beiden Investoren nicht. So sagt Strüngmann: „Ich vertraue dem Impfstoff von Biontech voll und ganz. Er wurde bislang an fast 22.000 Probanden getestet. Keiner hat meines Wissens bis dato schwerwiegende Nebenwirkungen gezeigt.“ Motschmann stimmt seinem Geschäftspartner zu: „Biontech arbeitet mit einer völlig neuen Technologie, der Boten-RNA. Der Körper bekommt quasi die Bauanleitung gespritzt, um sich selbst zu wehren. Das ist die Zukunft des Impfens und nicht nur des Impfens, sondern auch der Krebstherapie.”

      Die Entwicklung des Impfstoffs ist kein Wettbewerb

      Dass wahrscheinlich Biontech als erstes Unternehmen den dringend benötigten Impfstoff gegen Covid-19 auf den Markt bringt, macht die Investoren glücklich. Jedoch sei die Freude nicht mit Stolz verbunden. Für die Investoren ist klar: „Es geht auch nicht um ein Rennen. Wir hoffen, dass möglichst viele Impfstoffe bald auf den Markt kommen, denn eine Firma allein wird die Versorgung nicht stemmen können. Man kann nur hoffen, dass möglichst bald auch die Impfstoffe von Astra Zeneca, Moderna und Curevac zugelassen werden. Wir hoffen, dass Anfang 2021 die Zulassung vorliegt und geimpft werden kann.

      Die Investoren haben im Jahre 2008 mit Ugur Sahin Biontech auf den Weg gebracht. Damals war Biotechnologie noch nicht so bekannt. Hingegen sei heute fast jeder etablierte Pharmakonzern auch ein Biotechnologie-Unternehmen, so die Investoren gegenüber der Süddeutschen Zeitung. Die beiden Investoren haben mittlerweile mehr als 200 Millionen Euro investiert. Sie glauben an eine erfolgreiche Zukunft des Unternehmens Biontech. So macht Strüngmann deutlich: „Wir stehen mit Biontech doch erst am Anfang. Mit Ugur möchten wir unseren gemeinsamen Traum verwirklichen. Biontech soll eine eigenständige Firma bleiben. Wir kennen kein besseres Investment.“ Motschmann ergänzt: „Sicherlich kostet dies viel Geld. Aber das Risiko muss man eingehen. Wer in seinem Leben kein Risiko eingeht, wird bestraft, das gilt für kleine und große Dinge.”

      sf

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