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    Vom Acker ins Licht: Dax-Agrarkonzern BayWa will mit Solarenergie hoch hinaus – eine riskante Wette

    Zusammenfassung:Die BayWa-Konzernzentrale. dpaDas traditionsreiche Unternehmen Baywa ist seit Jahren auf deutschen A

      Die BayWa-Konzernzentrale.

      dpa

      Das traditionsreiche Unternehmen Baywa ist seit Jahren auf deutschen Aktienindexen gelistet – und schaffte es wegen des Geschäfts in der Landwirtschaft nie so recht in die Öffentlichkeit.

      Mittlerweile hat der Konzern sein Portfolio diversifiziert – und will vor allem mit Solarenergie hoch hinaus. Das Ziel: Der MDax und größere Bekanntheit als wichtiger Player im Markt der Erneuerbaren Energien.

      Die Wette auf Solar, die Konzernchef Lutz eingeht, ist riskant: Auf dem Markt tummeln sich bereits viele starke Akteure. Nach Informationen von Business Insider soll er aber schon einen Investor gefunden haben, der bis zu 500 Millionen Euro zu seinem Projekt beisteuern will.

      Mehr Artikel auf Business Insider findet ihr hier.

      Klaus Josef Lutz hat am Donnerstag beste Laune. Der Chef des Münchner Konzerns Baywa trägt mit bayerischem Einschlag die Quartalszahlen des Unternehmens vor – und diese können sich sehen lassen. Das börsennotierte Unternehmen mit Schwerpunkt in der Landwirtschaft hat im ersten Halbjahr einen Gewinn vor Steuern und Zinsen von 102,7 Millionen Euro erzielt. „Die Baywa ist in der Coronakrise gut aufgestellt, liefert ab und kann starke Zahlen präsentieren, sagt Lutz im Quartalscall.

      Ein wichtiger Wachstumstreiber beim Unternehmen: Erneuerbare Energien, ausgerechnet. Das ehemalige Landwirtschaftsunternehmen hat sein Portfolio diversifiziert – und setzt nach dem Willen von Lutz in Zukunft voll auf Solarenergie.

      Für seinen Plan hat Lutz nach Informationen von Business Insider auch schon einen Investor gewonnen: einen Schweizer Fonds, der von der Credit Suisse geleitet wird. Der Fonds soll bis zu 500 Millionen Euro zum Aufbau von Solarparks beisteuern. Für das auf dem S-Dax gelistete Unternehmen ist der Schwenk auf Solar nicht ohne Risiko. Brancheninsider sagten Business Insider, dass der Markt gefüllt ist mit starken Akteuren, die mit harten Bandagen kämpfen – und in dem Segment jahrelange Erfahrung aufweisen können. Baywa ist zwar ein großer Tanker, der jetzt auf das Solar-Feld rollt, hat aber bisher in der Branche überschaubare Erfahrungswerte vorzuweisen.

      Lutz will mit dem Schwenk in die Sparte der Erneuerbaren Energien, dass sein Unternehmen deutlich breiter wahrgenommen wird – und im Scheinwerferlicht des Kapitalmarktes steht. Mit seinen Plänen ist ihm das auch gelungen. Das Problem: Ist einmal der Scheinwerfer des Kapitalmarktes auf einen gerichtet, muss man auch abliefern. Damit setzt Lutz sich und sein Unternehmen zusätzlich unter Druck, das Solargeschäft möglichst rasch zu einem relevanten Erfolg zu machen.

      Der Kapitalmarkt kann auch unerbittlich sein. Lutz macht im Quartalscall am Donnerstag Andeutungen in diese Richtung. Er verweist auf die seit Jahren und Jahrzehnten stabile Aktionärsstruktur des Unternehmens – mit einem Hinweis darauf, dass die BayWa kein Interesse an Einstiegen von Private-Equity-Gesellschaften hat.

      Lutz hat außerdem ein noch viel wichtigeres Pfund: das Geschäft mit der Landwirtschaft. Baywa gilt unter Brancheninsidern als global relevanter Player im Getreidehandel. Es ist ein Geschäft, dass dem Unternehmen im vergangenen Jahr 10,9 Milliarden Euro eingebracht hat – also mehr als ein fetter Grundpfeiler des Unternehmens.

      Lutz ist seit 12 Jahren Konzernvorstand bei der Baywa. Beim Quartalscall hat der Vorstandsvorsitzende erwähnt, dass es mittlerweile sein 50er ist. Lutz hat bei der Baywa vieles bewegt, die Diversifizierung des Portfolios ist auch Ergebnis seiner Arbeit. Nun will er mit dem großen Einstieg in die Erneuerbaren Energien und Solarsparte das Unternehmen in die Zukunft führen – und sein Erbe bei dem Unternehmen zementieren. Ob ihm das aber wirklich gelingt, ist völlig offen.

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