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    Immer mehr Banken führen Negativzinsen ein — nicht nur für vermögenden Kunden

    Zusammenfassung:Kanok Sulaiman / Getty ImagesDie Zahl der Banken und Sparkassen, die sogenannte Negativzinsen (auch

      Kanok Sulaiman / Getty Images

      Die Zahl der Banken und Sparkassen, die sogenannte Negativzinsen (auch Strafzinsen genannt) einführen, hat sich innerhalb des letzten Jahres mehr als versiebenfacht.

      So verlieren Kunden ab einem bestimmten Betrag auf ihrem Konto einen gewissen Prozentsatz ihres Vermögens, der dann an die Bank geht.

      Der Beschluss traf zunächst nur wohlhabende Kunden, nun aber auch solche mit geringeren Einkommen.

      Mehr Artikel auf Business Insider findet ihr hier.

      Am 30. Oktober 2014 gab die kleine Deutsche Skatbank aus Thüringen bekannt, negative Zinsen für besonders wohlhabende Sparer einzuführen.

      Der Unmut war groß, in den darauffolgenden Jahren folgten jedoch immer mehr Banken dem Vorreiter. Inzwischen werden Negativzinsen –Sparkassen und Banken bevorzugen den Begriff „Verwahrentgelt – für Einlagen auf Girokonten erhoben. Pro Monat geht dann ein bestimmter Prozentsatz ihres Vermögens an die Bank.

      Mehr als 300 Banken und Sparkassen haben inzwischen Negativzinsen eingeführt

      Dass viele Banken und Sparkassen diese Strafzinsen für Guthaben auf dem Girokonto und Tagesgeld einführen, ist nichts Neues. Allerdings ergab eine Untersuchung des Online-Magazins Biallo, dass inzwischen mehr als 300 Geldhäuser einem Teil ihrer Kunden Strafzinsen auferlegt haben. Bei 214 Instituten galt das auch für Privatkunden.

      Ende Juli 2019 waren es noch 30 Geldhäuser, die Zahl hat sich innerhalb eines Jahres also mehr als versiebenfacht. Allein dieses Jahr waren es 150 Geldhäuser, die mit Negativzinsen für Privatkunden begannen, darunter besonders Genossenschaftsbanken und kleinere Sparkassen.

      Der Newsletter Finanz-Szene.de berichtete als erstes darüber, dass teilweise nur noch ein Kontostand von 10.000 Euro oder weniger als Freibetrag geduldet wird. Bei höheren Beiträgen wird ein Strafzins von minus 0,5 Prozent auferlegt. Ursache dafür ist der negative Einlagensatz der Europäischen Zentralbank (EZB), den die Banken auf Geld, das sie kurzfristig bei der EZB hinterlegen, zahlen müssen.

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      Die Negativzinsen können allerdings nur bei Neukunden eingeführt werden, bei bestehenden Verträgen ist die Einführung erst nach Zustimmung des Kunden möglich.

      Die Tendenz der Freibeträge sinkt. Bis Juli dieses Jahres lag die Grenze bei neu eröffneten Konten bei 250.000 Euro. Allerdings senkten mehrere Banken wie die Deutsche Bank diese auf 100.000 Euro. Die Bank 1 Saar war die bundesweit erste Bank, die Negativzinsen mit einem höheren Strafzins von minus 0,75 Prozent schon ab 10.000 Euro einführte.

      Nur wenige Banken haben ihren Kunden noch keine Negativzinsen auferlegt

      Zudem erhöhen die Negativzinsen den Wettbewerbsdruck, da die Direktbanken den sinkenden Freibeträgen der Filialbanken folgen möchten. Die größeren Banken DKB, ING und die Consorsbank lassen die momentane Marktsituation zwar nicht aus den Augen, haben Privatkunden bisher aber noch keine Strafzinsen auferlegt.

      Falls eure Bank Negativzinsen einführt, könnt ihr euch auf jeden Fall nach einer günstigeren Alternative suchen. Vergleicht dazu einfach die Kontomodelle in eurer Region. Zusätzlich könntet ihr euer Geld auch auf verschiedene Anbieter aufteilen, um so ein Ergebnis mit möglichst hohen Zinsen herauszuholen. Da dies allerdings keine dauerhafteren Lösungen darstellt, gäbe es noch die Alternative, gegen Rendite kurze Laufzeiten für euer Festgeld zu wählen.

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