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    Der Kleiderkreisel-Chef erklärt, warum die Second-Hand-Plattform ein Gewinner der Corona-Krise ist — obwohl das Geschäft wochenlang pausierte

    Zusammenfassung:VintedIn einem Panel des Business Insider Global Trends Festivals erzählt Thomas Plantenga, Chef der

      Vinted

      In einem Panel des Business Insider Global Trends Festivals erzählt Thomas Plantenga, Chef der Kleiderkreisel-Mutter Vinted, wie die Second-Hand-Mode-Plattform durch die Corona-Krise kommt.

      Während das Unternehmen in Frankreich und Spanien seine Geschäfte im März sogar ganz stoppen musste, scheinen die deutschen Verbraucher derzeit noch aktiver zu sein.

      Plantenga sieht Vinted als Gewinner in der Krise, auch dank des anhaltenden Nachhaltigkeitstrends.

      Mehr Artikel auf Business Insider findet ihr hier.

      Im März dieses Jahres traf Thomas Plantenga eine „sehr kontroverse Entscheidung, wie er selbst sagt. Plantenga ist Geschäftsführer der internationalen Second-Hand-Mode-Plattform Vinted. Dort können Kunden ihre gebrauchte Kleidung untereinander kaufen und verkaufen. In Deutschland heißt das Angebot Kleiderkreisel. Beim virtuellen Business Insider Global Trends Festival berichtete Plantenga nun, dass die Pandemie ihn zu der Entscheidung zwang, die Aktivitäten von Vinted für einige Wochen zu pausieren.

      Der französische und spanische Markt waren von der Corona-Krise besonders hart getroffen. „Viele Menschen waren in Panik und wir hatten das Gefühl, es wäre ethisch nicht okay, einfach so weiterzumachen, sagt Plantenga. Deshalb und weil Plantenga nicht zu langen Schlangen vor Paketshops beitragen wollte, wurden Vinteds Aktivitäten in Luxemburg, Spanien und Frankreich ab Mitte März kurzzeitig pausiert.

      Kunden konnten keine Kleidung mehr kaufen, verkaufen oder verschicken. Dies sei vor allem notwendig gewesen, um sowohl die Kunden als auch die Mitarbeiter der Paketdienstleister zu schützen. In Absprache mit den Regierungen der Länder wurden die Services 22 Tage später wieder aktiviert, erzählt Plantenga, die Besuchszahlen pendelten sich schnell wieder auf das Vorkrisenniveau ein. „Die Pause hat uns aber natürlich viel Umsatz gekostet, sagt er.

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      Vinted als Gewinner der Krise

      Nichtsdestotrotz sei Vinted ein klarer Gewinner der Corona-Krise, sagt Plantenga. „Die Menschen haben weniger Geld und verbringen mehr Zeit zu Hause. Mit unserem Service können sie sowohl Geld sparen als auch Geld verdienen. Viele Verbraucher hätten die Zeit während des Lockdowns genutzt, ihren Kleiderschrank ausgemistet und wollten die alte Kleidung nun verkaufen.

      Gegenüber der Deutschen Presseagentur sagte eine Sprecherin von Kleiderkreisel, dass sich im März deutlich mehr Menschen als sonst angemeldet und mehr Artikel online gestellt haben. Wie die „Welt berichtete, feierte auch der Luxus-Reseller Vestiaire Collective in der Höchstphase der Pandemie den größten Verkaufstag in der Geschichte. Gebrauchte Kleidung wurde schon vor der Corona-Krise immer beliebter. Laut einer Studie der amerikanischen Secondhand-Plattform Thred Up wird in weniger als zehn Jahren der Wiederverkauf von Vintagemode bedeutender sein als Fast Fashion.

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      „Die Nachhaltigkeitsbewegung ist nach wie vor stark, wenn nicht sogar stärker als vorher, sagt Plantenga. Gleichzeitig versuchen viele Menschen auch Geld zu sparen, da der Ausblick in die Zukunft so unsicher ist. Deshalb leiden teurere nachhaltige Produzenten eher in der Krise, weil viele Konsumenten neue Investitionen überdenken. Vinted biete die Möglichkeit, viel günstiger als beim Neukauf zu shoppen, daher habe sich das Wachstum in diesem Bereich während der Pandemie deutlich beschleunigt, so Plantenga.

      Second-Hand statt Fast-Fashion

      „Ich glaube, das derzeitige Wachstum im Onlinehandel ist ein Trend, der bleiben wird, sagt Plantenga im Live-Stream des Global Trends Festivals.

      Er glaubt fest daran, dass die erste Wahl der Konsumenten in ein paar Jahren Second-Hand-Kleidung und nicht mehr Fast-Fashion sein wird. Die Marktanalysen geben ihm Recht: Laut der Thred Up-Studie soll der weltweite Second-Hand-Markt in fünf Jahren um 39 Prozent wachsen — von 28 Milliarden Dollar in 2019 auf 64.

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