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    6.638 Corona-Neuinfektionen im Laufe eines Tages: RKI meldet neuen Rekordwert in Deutschland

    Zusammenfassung:phanira/ ShutterstockNach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) hat Deutschland, Stand Donnerstagm

      phanira/ Shutterstock

      Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) hat Deutschland, Stand Donnerstagmorgen, mit 6.638 Neuinfektionen einen neuen Rekordwert erreicht.

      Am gestrigen Mittwoch, 14. Oktober waren es noch rund 1.500 weniger gewesen.

      Seit gestern gelten aufgrund der so schnell ansteigenden Fallzahlen wieder einige schärfere Corona-Regeln.

      Mehr Artikel auf Business Insider findet ihr hier.

      Die Zahl der binnen eines Tages mit dem Coronavirus neu infizierten Menschen in Deutschland ist erneut sprunghaft gestiegen und hat damit einen Rekordwert erreicht. Die Gesundheitsämter meldeten nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom Donnerstagmorgen, 15. Oktober, 6.638 Neuinfektionen — rund 1.500 mehr als am Mittwoch. Bislang waren Ende März mit knapp 6.300 Neuinfizierten die meisten registriert worden — damals allerdings wurde bei weitem nicht so viel getestet.

      Die Zahl der Coronatests schwankt seit Mitte August zwischen rund 1,1 Millionen und 1,2 Millionen pro Woche. Die Rate der positiven Tests ist nach RKI-Angaben vom Mittwochabend jedoch deutlich gestiegen: von 0,74 Prozent Ende August auf 2,48 Prozent in der Woche vom 5. bis 11. Oktober.

      In mehreren Labors gebe es einen Rückstau, einige gaben laut RKI Lieferschwierigkeiten für Reagenzien an. «Das RKI erreichen in den letzten Wochen zunehmend Berichte von Laboren, die sich stark an den Grenzen ihrer Auslastung befinden», schreibt das Institut im Lagebericht vom Mittwoch. Der zusätzliche Testbedarf durch Urlauber nach Einführung des Beherbergungsverbots mit der Option zu einer «Freitestung» habe die Situation weiter verschärft.

      R-Wert: 1,04

      Seit Beginn der Corona-Krise haben sich nach RKI-Angaben mindestens 341 223 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert — Datenstand vom 15. Oktober, um null Uhr. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion lag demnach bei 9.710. Das waren 33 mehr als am Vortag. Nach Schätzungen des RKI gibt es etwa 284.600 Genesene.

      Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen in Deutschland laut Lagebericht vom Mittwoch bei 1,04 (Vortag: 1,18). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwa einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

      Zudem gibt das RKI in seinem aktuellen Lagebericht ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Der Wert bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert bei 1,16 (Vortag: 1,20). Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor 8 bis 16 Tagen.

      Sperrstunde und Ausweitung der Maskenpflicht

      Wegen der rapide angestiegenen Zahlen einigten sich gestern Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Vertreterinnen und Vertreter der Bundesländer darauf, die Corona-Regeln bundesweit wieder zu verschärfen. Es gilt nun im ganzen Land eine Sperrstunde für Restaurants und andere Gaststätten ab 23 Uhr — wenn die Zahl der Neuinfektionen in einem Kreis 50 pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen übersteigt.

      Auch die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei Veranstaltungen soll weiter beschränkt werden. Und zwar nach dieser Regel: Übersteigt die Zahl der Neuinfektionen den Grenzwert von 50 pro 100.000 Einwohner, sollen in Innenräumen nur noch maximal 100 Teilnehmer erlaubt sein. Bei 35/ 100.000 Einwohner soll die Zahl noch mal deutlich eingeschränkt werden. Ausnahmen sollen möglich sein — bedürfen aber eines Hygienekonzepts, das mit dem zuständigen Gesundheitsamt abgestimmt wurde.

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      Experten bemängeln an den Maßnahmen, dass stärker auf die sogenannte Streuung der Infektionen achtet statt nur auf die Inzidenz, also die bloßen Fallzahlen. Das sagen zumindest Fachleute aus den Gesundheitsämtern. Ein eindrucksvoller Beleg dafür, dass das zu wenig geschieht, ist Berlin: Wie Business Insider bereits berichtete, sind die lange kritisierten Disko- und Hochzeitsgänger nur für 20 Prozent der Infektionen verantwortlich. 80 Prozent der Übertragungen dagegen trug sich nicht auf solchen organisierten Veranstaltungen zu — sondern waren Einzelfälle, in denen sich eine Person bei einer anderen Person angesteckt hatte, etwa im privaten Bereich.

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      dpa/ jb

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