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    Neuer Kurs gegen die zweite Welle: Reichen die Maßnahmen wirklich aus? Selbst die Bundesregierung hat Zweifel

    Zusammenfassung:Angela Merkel vertritt bei den Corona-Maßnahmen einen harten Kurspicture alliance/Stefanie Loos/AFP

      Angela Merkel vertritt bei den Corona-Maßnahmen einen harten Kurs

      picture alliance/Stefanie Loos/AFP POOL/dpa

      Nach Beratungen von Bund und Ländern wurden neue Maßnahmen im Umgang mit der Corona-Pandemie erlassen.

      Ob diese Maßnahmen ausreichen, bezweifelt selbst die Bundesregierung. Kanzleramtsminister Brauen sagte, die Bürger müssten mehr machen, als von Ministerpräsidenten beschlossen.

      Tatsächlich liegt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern bereits in 170 von 294 Landkreisen bei mehr als 25 Fällen. In 44 weiteren sogar über dem kritischen Wert von 50.

      Mehr Artikel auf Business Insider findet ihr hier.

      Am Mittwochabend einigten sich Bund und Länder darauf, künftig enger abgestimmt auf den gefährlichen Anstieg der Corona-Infektionen zu reagieren. Zusätzliche Maßnahmen wurden beschlossen, die nun auch früher greifen sollen. Doch angesichts des neuen Rekordwertes von 6638 Neuinfektionen innerhalb eines Tages stellt sich die Frage: Reicht das?

      Selbst in der Bundesregierung glaubt man nicht daran. Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) sagte am Donnerstagmorgen in der ARD: „Wir müssen im Grunde genommen alle mehr machen und vorsichtiger sein als das, was die Ministerpräsidenten gestern beschlossen haben.“ Nun komme es auf die Bevölkerung an, sagte Braun. Laut Berichten hatte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) während der Beratungen frustriert gesagt: „Es reicht nicht, was wir hier machen.”

      SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach äußerte sich ebenfalls skeptisch zu den Maßnahmen. Er schrieb auf Twitter: „Die Beschlüsse von heute beschreiben das absolute Minimum dessen, was jetzt nötig ist.

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      Städtetagspräsident Burkhard Jung (SPD) sagte: „Es wird jetzt etwas mehr einheitliche Regeln bei steigenden Infektionszahlen geben. Aber ob das reicht und die Menschen besser durchblicken können, was gilt, müssen wir erst noch sehen.

      Am Mittwoch hatten sich Bund und Länder darauf geeinigt, die Schwelle für strengere Maßnahmen in deutschen Corona-Hochburgen zu senken. Diese sollen zum Teil bereits ab 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen greifen statt bisher bei 50. So soll dort die Maskenpflicht ausgeweitet werden, die Gästezahl bei privaten Feiern weiter begrenzt und eine Sperrstunde für die Gastronomie eingeführt werden.

      Die Corona-Lage in Deutschland laut Robert-Koch-Institut. In rot markierten Landkreisen liegt die Zahl der Neuinfektionen über dem kritischen Wert von 50 Fällen pro 100.000 Einwohnern. Ab diesem Wert gelten Gesundheitsämter als überfordert

      Doch reicht das aus? Schaut man in die Lageberichte des Robert-Koch-Instituts, kann man die Skepsis von Merkel und Braun nachvollziehen: Von insgesamt 294 Landkreisen in Deutschland haben bereits 170 eine Sieben-Tage-Inzidenz von über 25 Fälle/100.000 Einwohner. In 44 weiteren Kreise leuchtet die Ampel bereits rot: Dort liegt die Zahl der Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen bereits über der kritischen Marke von 50 Fällen/100.000 Einwohnern. Ab dieser Zahl gelten die Gesundheitsämter als überfordert.

      Einige Ministerpräsidenten gegen zu harte Einschränkungen

      Und trotzdem lehnten einige Ministerpräsidenten beim Bund-Länder-Treffen am Mittwoch härtere Maßnahmen ab, allen voran Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer (CDU). Er hatte zuvor die Schwelle von 50 Infektionen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen ganz grundsätzlich angezweifelt.

      Kretschmer hatte zudem gefordert, das Verbot für Touristen aus Risikogebieten müsse gekippt werden. „Das Beherbergungsverbot in seiner jetzigen Form ist aus meiner Sicht nicht verhältnismäßig, sagte Kretschmer. Am Donnerstagnachmittag ließ er Taten folgen. Sachsen hob das Beherbergungsverbot auf, in Baden-Württemberg und Niedersachsen wurde es von einem Gericht gekippt. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) oder Manuela Schwesig (SPD) aus Mecklenburg-Vorpommern halten hingegen daran fest. Wie weiter mit dem Beherbergungsverbot verfahren werden soll, dazu beraten sich die Länderchefs und Merkel noch einmal am 8. November.

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      Nun richtet sich der Blick auf die Risikogebiete in Deutschland. Besonders die Großstädte haben sich in den vergangenen Tagen und Wochen zu Hotspots entwickelt. So liegt die 7-Tage-Inzidenz in Berlin derzeit bei 76,3, in Stuttgart bei 71,4, in München bei 52,2, in Bochum bei 53,3. Die nächsten zwei Wochen müssen zeigen, ob die Einschränkungen diese Werte wieder nach unten bringen können. Ansonsten können weitere Verschärfungen drohen.

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