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    Keine Lust auf Silicon Valley: Immer mehr Startups wollen lieber in Europa wachsen, zeigt eine Studie

    Zusammenfassung:Der Schwede Daniel Ek hat sein Startup Spotify bis an die New Yorker Börse geführt. Die Firmenzentra

      Der Schwede Daniel Ek hat sein Startup Spotify bis an die New Yorker Börse geführt. Die Firmenzentrale ist bis heute in Stockholm.

      TORU YAMANAKA/AFP via Getty Images

      Der europäische Wagniskapitalgeber hat 275 Startups zu ihrer USA-Expansion befragt.

      In den vergangenen fünf Jahren hat das Interesse an den USA als Startup-Epizentrum demnach stark nachgelassen. Mehr und mehr Startups wollen in der Frühphase lieber in Europa wachsen.

      Hauptgrund sei der bessere Zugang zu Kapital und Fachkräften. Hier habe Europa deutliche Fortschritte gemacht.

      Mehr Artikel auf Business Insider findet ihr hier.

      Die USA sind seit jeher ein Sehnsuchtsort für Startup-Gründer. Besonders das Silicon Valley gilt als Quell üppiger Finanzierungen und talentierter IT-Kräfte. Wer es zu etwas bringen will, muss früher oder später den Sprung über den Atlantik wagen, so eine verbreitete These in der Szene. Im Jahr 2020 scheint dieser Glaube jedoch immer weniger Anhänger zu finden. Die Anziehungskraft der USA als Startup-Epizentrum hat stark nachgelassen, wie eine Studie des europäischen Wagniskapitalgebers Index Ventures zeigt.

      Die Investmentfirma hat die US-Expansion von 275 europäischen Startups analysiert. Über den Kurs des vergangenen Jahrzehnts sei die Bereitschaft, noch vor der ersten großen Finanzierungsrunde (die sogenannte Series A) in die USA zu expandieren oder überzusiedeln, um etwa ein Drittel gesunken. Sind zwischen 2008 und 2014 knapp zwei Drittel (59 Prozent) der europäischen Startups in die USA gegangen, waren es zwischen 2015 und 2019 nur noch ein Drittel (33 Prozent), so ein Ergebnis der Studie.

      „Made in Europe im Aufschwung

      „Vor 15 Jahren war es extrem schwer, in Europa ein bedeutendes Technologieunternehmen aufzubauen. Angesicht des kleinen Talentpools und wenig verfügbarem Kapital waren Gründer oft gezwungen, ihre Unternehmen schon sehr früh in die USA zu verlagern, sagt Danny Rimer, Partner bei Index Ventures. Inzwischen hätten sich die Vorzeichen jedoch geändert.

      Erfolgsgeschichten wie jene des schwedischen Streamingdienstes Spotify oder des niederländischen Zahlungsdienstleisters Adyen würden zeigen, dass globale Startup-Erfolgsgeschichten auch aus Europa möglich sind. Beide Unternehmen haben diesen Sommer einen Marktwert von 50 Milliarden US-Dollar erreicht. Und beide steuern ihr Geschäft aus den europäischen Firmenzentralen. Auch in Deutschland gibt es Beispiele für internationale Champions mit Sitz im Heimatmarkt, darunter der Münchener Prozessoptimierer Celonis, das Göppinger Softwareunternehmen Teamviewer und das Berliner Food-Startup Hellofresh.

      Die Studienautoren von Index Ventures führen die geringere Bereitschaft für den Sprung über den Atlantik vor allem auf einen Faktor zurück: Europa sei als Startup-Standort heute wesentlich wettbewerbsfähiger als früher.

      Europa holt beim Zugang zu Kapital und Fachkräften auf

      Zum einen geht es dabei um den Zugang zu Fachkräften. Die Gehälter von IT-Spezialisten im Silicon Valley seien in den letzten Jahren in die Höhe geschossen und regulatorisch würde es immer schwieriger, Fachkräfte aus dem Ausland anzuwerben. Gleichzeitig sei Europas Talentpool gewachsen. Index Ventures bezieht sich dabei auf Zahlen der Programmierer-Plattform StackOverflow, denen zufolge der alte Kontinent mit rund sechs Millionen Entwicklern mittlerweile mehr Experten auf dem Arbeitsmarkt hat als die USA mit etwa 4,3 Million Entwicklern. Vor diesem Hintergrund ergebe es kaum noch Sinn, nur aufgrund des personellen Wachstums in die USA überzusiedeln. Unter den befragten Unternehmen hätte nur eines von fünf Startups ein Entwickler- oder Forschungsteam in den USA.

      Neben den Fachkräften spielt zudem der Zugang zu Wachstumskapital eine wichtige Rolle bei der Standortentscheidung, gerade in der frühen Phase eines Startups. Auch hat sich laut der Studie viel getan. Die Summe an Wachstumskapital, die nach Europa fließt, habe sich in den vergangenen vier Jahren mehr als verdoppelt, von 15 auf 34 Milliarden US-Dollar, rechnen die Analysten von Index Ventures vor. Das liege auch daran, dass amerikanische Geldgeber zunehmend auf Europa schauen. „Es ist nicht mehr notwendig, tatsächlich in den USA zu sein, um Zugang zu den führenden US-Investoren zu erhalten – sie sind alle international tätig, schreiben die Analysten.

      Analysten warnen vor „konservativer Kultur

      Obwohl sich die Wettbewerbsfähigkeit verbessert habe, attestieren die Studienautoren Europa einen Nachholbedarf hinsichtlich der Offenheit für Innovationen. Besonders Softwareunternehmen würden in Europa nicht genug Abnehmer finden. Der Sprung über den Atlantik sei für sie oft unvermeidbar, um im Bereich Firmenkunden signifikant zu wachsen. Die „konservative Kultur“ unter den europäischen Unternehmen ersticke das Potenzial der Region, bilanziert Index Venture-Partner Jan Hammer „Bis sich das ändert, werden wir weiterhin Unternehmer sehen, die den Atlantik überqueren, um ihre Firmen zu skalieren und an die Börse zu bringen. Und die globale Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Unternehmen wird weiter leiden.”

      Für den Moment sind die meisten Transatlantik-Pläne jedoch eingefroren. Die Reisebeschränkungen im Zuge von Covid-19 und die anhaltende wirtschaftliche Unsicherheit machen eine US-Expansion nahezu unmöglich — auch das könnte sich als Vorteil für den Standort Europa erweisen.

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